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Freiburg, 18.04.2024

Solarpaket 1: Mehr Flexibilität für Solarenergie! Neue Förderungen und weniger Bürokratie.

Warum sich der Einstieg in erneuerbare Energie mit dem Solarpaket 1 jetzt besonders lohnt:


Das „Solarpaket 1“ umfasst eine Reihe von Maßnahmen, die darauf abzielen, Bürokratie abzubauen, die Nutzung von Solarenergie zu fördern und die Rahmenbedingungen für gewerbliche Anlagen zu verbessern. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Förderung von Mieterstrom, mehr Flexibilität für Stromspeicher und die Förderung eines nachhaltigen Freiflächenausbaus.

Die lang erwartete Einigung von SPD, Grünen und FDP zum „Solarpaket 1“ steht. Der Gesetzentwurf wurde bereits im August 2023 erarbeitet und sollte zum Jahreswechsel in Kraft treten. Aufgrund von inhaltlichen Differenzen hinsichtlich des „Solarpakets 1“ und dessen Kopplung an das Klimaschutzgesetz kam es zu Verzögerungen. Am 15. April 2024 konnte die Ampelkoalition schließlich eine Einigung über die Neuregelungen des Klimaschutzgesetzes und des „Solarpakets 1“ erzielen. Das neue „Solarpaket 1“ soll nun in den kommenden Wochen dem Bundesrat vorgelegt werden. Wichtige Änderungen sind bereits bekannt, weitere Details werden in den kommenden Wochen kommuniziert.

Weniger bürokratische Hürden für Solarstromanlagen.
Mit den Änderungen im „Solarpaket 1“ ist es künftig möglich, Anlagen bis 30 Kilowatt Leistung ohne Netzbetreiber direkt an das Netz anzuschließen, wenn der Netzbetreiber den Netzanschluss nicht innerhalb eines Monats realisiert. Darüber hinaus können Solaranlagen bis 25 Kilowatt Leistung ohne Fernsteuerung an der Direktvermarktung teilnehmen.

Bei Anlagen über 30 Kilowatt und bei aktuellen Projekten, bei denen die Regelung noch nicht greift, sorgt focusEnergie selbstverständlich für einen reibungslosen Ablauf und unterstützt Sie bei der Inbetriebnahme und allen vorherigen Schritten mit unseren erfahrenen Experten, eigenen Montageteams und Meistern, damit Ihr Umstieg auf günstigen und klimafreundlichen Solarstrom zum Kinderspiel wird.

Mehr Leistung und vereinfachte Registrierung für Balkonkraftwerke.
Balkonkraftwerke müssen künftig nicht mehr beim Netzbetreiber angemeldet werden. Es genügt die Registrierung über das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Um den Einstieg in die Solarenergie für Privatpersonen attraktiver zu machen, wird künftig die maximal zulässige Leistung der Balkonanlage zwar erhöht, die Einspeisung ins Hausnetz am Wechselrichter muss aber auf 800 Watt begrenzt werden. Außerdem müssen alte Zähler nicht mehr sofort ausgetauscht werden, sondern werden bis zum Einbau eines geeichten Zweirichtungszählers geduldet.

Für Eigenheimbesitzer sind Dachanlagen, Solarterrassen und Solarcarports weiterhin deutlich wirtschaftlicher und steigern den Wert ihrer Immobilie.

Flexibilität beim Einsatz von Speichern.
Auch für Speicher soll das „Solarpaket 1“ Vereinfachungen bringen. Nach Informationen des PV-Magazins sollen Speicher künftig sowohl regenerativen Strom aus der Solaranlage als auch Strom aus dem Netz speichern können und trotzdem weiterhin die EEG-Vergütung für Solarstrom erhalten. Derzeit erhalten nur Speicher eine EEG-Vergütung, die ausschließlich klimafreundlichen Solarstrom speichern. Künftig soll es möglich sein, Strom aus dem Netz und aus der eigenen Solaranlage flexibel zu speichern. Das macht Sinn bei dynamischen Stromtarifen, die es ermöglichen, günstigen Strom aus dem Netz zu beziehen und im Speicher zu speichern, bis er gebraucht wird.

Neue Förderung für Mieterstrom.
Mieterstrom ist eine interessante Möglichkeit für Wohnungs- und Gewerbemieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften, Solarstrom gemeinsam vor Ort zu nutzen. Mit dem „Solarpaket 1“ werden hier Regelungen und Bürokratie abgebaut, um das Mieterstrommodell attraktiver zu machen. Die Weitergabe des selbst erzeugten Solarstroms an die Mieter soll vereinfacht und die Überschusseinspeisung wie gewohnt nach dem EEG vergütet werden.

Ausbau von Gewerbe- und Freiflächenanlagen.
Solardachanlagen auf Gewerbegebäuden wie Supermärkten sind ab einer installierten Leistung von 100 kW von der Direktvermarktungspflicht befreit. Dies ist insbesondere für Unternehmen mit hohem Eigenverbrauch vorteilhaft. Zudem ist künftig erst ab einer Einspeiseleistung von 270 kW oder einer installierten Leistung von mehr als 500 kW ein Anlagenzertifikat erforderlich.
Spezielle Solaranlagen auf Freiflächen, wie z.B. Agri-Photovoltaik auf Ackerflächen oder Parkplätzen, sollen stärker in den Fokus der Ausschreibungsmengen rücken.

Gewinner des neuen „Solarpaketes 1“ sind Kunden im privaten und gewerblichen Bereich.
Insbesondere die Entbürokratisierung durch weniger Vorschriften macht die Planung und Installation bis hin zur Inbetriebnahme von Solaranlagen für Kunden einfacher, schneller und attraktiver. Dies fördert den Ausbau und das Interesse an Investitionen in Solarenergie und macht Photovoltaik für viele Menschen leichter zugänglich.

Das „Solarpaket 1“ macht die Investition in Solaranlagen derzeit besonders attraktiv. Durch weniger Bürokratie werden Abläufe beschleunigt, und beim Netzanschluss können lange Wartezeiten von über einem Monat durch Verzögerungen des Netzbetreibers vermieden werden.
Die neue Möglichkeit der Direkteinspeisung ohne Fernsteuerung für Anlagen bis 25 kWp bietet Ihnen mehr Flexibilität. Bei einer Kombination von Speicher und Solaranlage profitieren Sie zusätzlich davon, dass Sie künftig nicht nur Solarstrom, sondern auch Netzstrom in Ihrem Stromspeicher speichern können. Interessant sind hier die dynamischen Stromtarife, mit denen Sie günstig Strom aus dem Netz beziehen und bis zum Verbrauch in Ihrem Stromspeicher speichern können.

focusEnergie steht für Beratung, Planung und Umsetzung Ihrer Energielösung aus einer Hand.
Unser Leistungsspektrum umfasst die Optimierung Ihrer Gesamtenergie aus Strom, Wärme und Kälte. Profitieren Sie von einer dauerhaft niedrigen Stromrechnung, klimafreundlichem Strom und einer auf 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung.

Weitere Informationen zum Thema: Website der Bundesregierung

 

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